Inzwischen knippst ja so gut wie Jeder und Jede Fotos mit leistbaren Kameras, Handys, Digitalkameras. Die internationale Bildagentur Getty Images http://www.gettyimages.com
sieht da wohl Potenzial und schärft ihren Fokus auf Amateurfotos. Die mittlerweile fast einjährige Kooperation zwischen Getty und dem
Yahoo-Fotoportal Flickr http://www.flickr.com entwickelt sich
positiv und bietet der Bildagentur einen großen Pool an
nutzergenerierten Inhalten, die sich effizient und einfach weiter vermarkten
lassen. Nach der Bekanntgabe wurde fokussiert daran gearbeitet, eine
Fotokollektion aus dem schier unendlichen Pool an über drei Milliarden Flickr-Bildern
zusammenzustellen und diese dann Kunden von Getty Images zur Verfügung zu
stellen.
Seit 11. März steht der Fotopool nun auch offiziell den Getty-Kunden zur
Verfügung.
Das Interesse der
Nutzer sei überaus groß, doch über die in Frage kommenden Bilder entschieden im
ersten Schritt die Bildredakteure von Getty Images, so eine Sprecherin von Getty Images.
"Danach werden die jeweiligen ausgewählten Flickr-Mitglieder eingeladen,
mit ihren Bildern an der Kollektion mitzuwirken." Zu Beginn steht eine
Fotodatenbank von rund 10.000 lizenzierten Bildern zur Verfügung, wie der
Independent berichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Getty und Flickr war bereits
von langer Hand geplant. Laut Getty-CEO Jonathan Klein habe die Bildagentur
schon vor drei Jahren erstmals Gespräche über eine Partnerschaft mit dem
Fotoportal geführt. Allerdings hatte Flickr zu diesem Zeitpunkt noch kein
Interesse daran. "Das ist typisch für viele Unternehmen, sie glauben, sie
können alles allein machen", so Klein. Doch letztlich fanden sich die
beiden Parteien wieder am Verhandlungstisch und vereinbarten schließlich vor
rund neun Monaten die Einrichtung einer Getty-Flickr-Kollektion.